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Elstervorstadt

District

Stadtteilprofil Wittenberg

Den Ort entdecken, historische Zahlen vergleichen und seinen Geschichten folgen.

Städtische Statistik

Der Stadtteil in Zahlen

881Einwohner · 2019
361,91 haFläche · 2019
-10Einwohner · 2013 bis 2019
Alle Jahrgänge und Quellen vergleichen
Analytics
  • Einwohner: 881 im Jahr 2019, auf einer Fläche von 361,91 ha ≙ 2,43 Einwohner / ha
  • Einwohner: 883 im Jahr 2016, auf einer Fläche von 361,91 ha ≙ 2,44 Einwohner / ha
  • Einwohner: 891 im Jahr 2013, auf einer Fläche von 361,91 ha ≙ 2,46 Einwohner / ha

Einwohner mit Hauptwohnung laut städtischem Melderegister, Stichtag jeweils 31. Dezember. Die statistische Bezirksfläche von 2019 dient für alle drei Dichteberechnungen als fester Nenner; ältere Bezirksgrenzen können abweichen. Städtischer Bericht 2013/2014, Tabelle 1, S. 7 (2013) · Statistisches Jahrbuch 2019, S. 12 (Fläche), S. 19 (2016 und 2019).

Historische Stadtteilwerte aus dem städtischen Einwohnermelderegister. Der jüngste hier vorliegende Stadtteilwert stammt von 2019.

Vertiefung

Geschichten des Stadtteils

Der Stadtteil bildet ohne festen Kern ein Überbleibsel von Häuserreihen und -inseln an der Verbindungsstraße nach Dresden, die keinen Bezug zur Altstadt haben.

Die dunklen Seiten der Stadt wurden selbst hier zwischen 1936 bis 1945 mit dem Arado Flugzeugwerk geschrieben. Es handelte sich um das Gelände nördlich der Dresdner Straße gelegen am heutigen Finanzamt Wittenberg, welches zu Zeiten des Krieges die Verwaltung der Werke war. Der Arado-Konzern teilte sich in Nord- und Südgruppe auf; Nordgruppe strategisch für Warnemünde und Anklam, Südgruppe für Rathenow, Brandenburg, Babelsberg und Wittenberg. Arado in Wittenberg hielt im Verband mit den Junkerswerken in Dessau die Spitze in der Herstellung von Kampfflugzeugen; wobei in der - ARADO FLUGZEUGWERKE GMBH WERK WITTENBERG BEZ. HALLE - zu dieser Zeit die Ju 88, das zweistrahlige Turboflugzeug Arado 234 und die Rümpfe für die Focke-Wulf 190 Programm war. Das Kriterium Jugendliche ausbilden zu können sollte anfangs den ständigen Erfolg der Werke sichern. Somit wurde der Grundstein für eine neue Berufschule gelegt, in der bei Beginn der Lehrzeit ab 1938 der Beitritt zur Flieger-HJ Bedingung ist. Kapitel mit der Beschaffung von Arbeitskräften, dem nationalsozialistischen Lager für Zwangsarbeiter, dem KZ-Lager, bis hin zur Zerstörung der Werke sollten folgen.

Vision

Ostentwicklung

Der Kontrapunkt der Altstadt bildet gegenwärtig das Osttor. Touristen werden hier aufgenommen und durch Angebote der Erholung geführt. Teilweise wird diese Führung durch die Kommune, private Unternehmen und einzelne Investoren finanziert. Beabsichtigt ist eine Balance von Inhalt, der Stadtanlage und des Stadtwachstums zu schaffen bzw. der ungeplanten Entwicklung entgegen zu wirken.

QUELLE 2006
  • Egzon Bajraktari, Kosovo | Marco Gernt, Germany