Direkt zum Inhalt

Trajuhn

District

Stadtteilprofil Wittenberg

Den Ort entdecken, historische Zahlen vergleichen und seinen Geschichten folgen.

Städtische Statistik

Der Stadtteil in Zahlen

313Einwohner · 2019
460,53 haFläche · 2019
-14Einwohner · 2013 bis 2019
Alle Jahrgänge und Quellen vergleichen
Analytics
  • Einwohner: 313 im Jahr 2019, auf einer Fläche von 460,53 ha ≙ 0,68 Einwohner / ha
  • Einwohner: 330 im Jahr 2016, auf einer Fläche von 460,53 ha ≙ 0,72 Einwohner / ha
  • Einwohner: 327 im Jahr 2013, auf einer Fläche von 460,53 ha ≙ 0,71 Einwohner / ha

Einwohner mit Hauptwohnung laut städtischem Melderegister, Stichtag jeweils 31. Dezember. Die statistische Bezirksfläche von 2019 dient für alle drei Dichteberechnungen als fester Nenner; ältere Bezirksgrenzen können abweichen. Städtischer Bericht 2013/2014, Tabelle 1, S. 7 (2013) · Statistisches Jahrbuch 2019, S. 12 (Fläche), S. 19 (2016 und 2019).

Historische Stadtteilwerte aus dem städtischen Einwohnermelderegister. Der jüngste hier vorliegende Stadtteilwert stammt von 2019.

Ein besonderer Ort

Kirchen und Baukultur

Hier treffen Baugeschichte und Erinnerung aufeinander. Entdecken Sie die überlieferten Geschichten dieser Orte.

Kirchen und ihre Geschichte lesen
Church

Die Peterskirche in Trajuhn ist ein bemerkenswertes Beispiel für die neuromanische Architektur des 19. Jahrhunderts. Der Bau wurde in den Jahren 1863/64 nach Entwürfen von Baurat Ritter aus Merseburg realisiert, wobei Friedrich August Stüler Plankorrekturen vornahm. Das Gebäude zeichnet sich durch seinen charakteristischen Backsteinbau aus, bestehend aus einem länglichen Saal und einer eingezogenen Apsis. [1]

Eines der markantesten Merkmale der Peterskirche war der Dachreiter, der jedoch 1956 abgetragen wurde; heute krönt ein schlichtes Kreuz den Dachfirst. Der Zugang erfolgte über ein einfach gestaltetes Westportal. Seit 1964 dient der Raum unter der Westempore als Gemeinderaum und wurde als Winterkirche genutzt. [1]

Wesentliche Teile der originalen neuromanischen Ausstattung sind bis heute erhalten. Besonders hervorzuheben ist die Orgelempore im Westen, die eine zentrale Rolle im Gottesdienst spielt. Zudem befindet sich in der Kirche das historische Epitaphgemälde für Georg von Miltitz, der 1600 verstarb und ursprünglich aus der Stadtkirche Wittenberg stammt. Die Peterskirche wurde mehrfach instandgesetzt, namentlich in den Jahren 1956, 1964 und 1987, um die historische Substanz zu bewahren. Erstmals erwähnt wurde das Dorf bereits 1388 als Dragune, was die lange Geschichte und die kulturelle Bedeutung der Region unterstreichen. [1]


1. Pohle, G. (1999). Die Dorfkirchen im Landkreis Wittenberg (S.80-81). Fläming Verlag. Bearbeitet und Online veröffentlicht.