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Schmilkendorf

District

Stadtteilprofil Wittenberg

Den Ort entdecken, historische Zahlen vergleichen und seinen Geschichten folgen.

Städtische Statistik

Der Stadtteil in Zahlen

216Einwohner · 2019
618,71 haFläche · 2019
+19Einwohner · 2013 bis 2019
Alle Jahrgänge und Quellen vergleichen
Analytics
  • Einwohner: 216 im Jahr 2019, auf einer Fläche von 618,71 ha ≙ 0,35 Einwohner / ha
  • Einwohner: 194 im Jahr 2016, auf einer Fläche von 618,71 ha ≙ 0,31 Einwohner / ha
  • Einwohner: 197 im Jahr 2013, auf einer Fläche von 618,71 ha ≙ 0,32 Einwohner / ha

Einwohner mit Hauptwohnung laut städtischem Melderegister, Stichtag jeweils 31. Dezember. Die statistische Bezirksfläche von 2019 dient für alle drei Dichteberechnungen als fester Nenner; ältere Bezirksgrenzen können abweichen. Städtischer Bericht 2013/2014, Tabelle 1, S. 7 (2013) · Statistisches Jahrbuch 2019, S. 12 (Fläche), S. 19 (2016 und 2019).

Historische Stadtteilwerte aus dem städtischen Einwohnermelderegister. Der jüngste hier vorliegende Stadtteilwert stammt von 2019.

Ein besonderer Ort

Kirchen und Baukultur

Hier treffen Baugeschichte und Erinnerung aufeinander. Entdecken Sie die überlieferten Geschichten dieser Orte.

Kirchen und ihre Geschichte lesen
Church

Die Dorfkirche in Schmilkendorf mit seinem eingezogenen Rechteckchor und der Apsis zeigt deutlich romanische Elemente, während der Fachwerkturm, der nachträglich aufgesetzt wurde, den Wandel in der Bauweise im Laufe der Jahrhunderte widerspiegelt. Die Kirche ist im Schiff und in der Apsis romanisch gestaltet, erhielt jedoch barocke Veränderungen, die den architektonischen Stil und die ästhetischen Vorlieben der späteren Epochen widerspiegeln. [1]

Besonders bemerkenswert ist das romanische Giebelkreuz im Ostgiebel sowie der Triumphbogen, der die Überzeugungen und das Handwerk des 17. Jahrhunderts vereint. Die künstlerische Ausstattung umfasst einen hölzernen Altaraufsatz mit drei Gemälden des Wittenberger Malers Johann Amberger und ein kleines geschnitztes Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert, was die religiöse Bedeutung und das Kunsthandwerk der Zeit unterstreichen. Die schlichte Rundkanzel aus Stein und die Taufsteininschrift von 1622 ergänzen den historischen Charakter dieser beeindruckenden Kirche. [1]


1. Pohle, G. (1999). Die Dorfkirchen im Landkreis Wittenberg (S.73). Fläming Verlag. Bearbeitet und Online veröffentlicht.

Vertiefung

Geschichten des Stadtteils

Der Ort wurde vor rund 800 Jahren erstmals besiedelt und liegt auf einer Höhe zwischen 109 und 128 Metern. Ursprünglich waren es Flamen, die aus dem Westen kamen und das Christentum mitbrachten. Ein Zeugnis dieser frühen Besiedlung ist die Kirche, das älteste erhaltene Bauwerk des Ortes. Im Zentrum gelegen, wurde die romanische Feldsteinkirche aus Steinen errichtet, die während der Eiszeit hierher gelangten.