Stadtteilprofil Wittenberg
Den Ort entdecken, historische Zahlen vergleichen und seinen Geschichten folgen.
Städtische Statistik
Der Stadtteil in Zahlen
Alle Jahrgänge und Quellen vergleichen
- Einwohner: 4.176 im Jahr 2019, auf einer Fläche von 351,41 ha ≙ 11,88 Einwohner / ha
- Einwohner: 4.348 im Jahr 2016, auf einer Fläche von 351,41 ha ≙ 12,37 Einwohner / ha
- Einwohner: 4.309 im Jahr 2013, auf einer Fläche von 351,41 ha ≙ 12,26 Einwohner / ha
Einwohner mit Hauptwohnung laut städtischem Melderegister, Stichtag jeweils 31. Dezember. Die statistische Bezirksfläche von 2019 dient für alle drei Dichteberechnungen als fester Nenner; ältere Bezirksgrenzen können abweichen. Städtischer Bericht 2013/2014, Tabelle 1, S. 7 (2013) · Statistisches Jahrbuch 2019, S. 12 (Fläche), S. 19 (2016 und 2019).
Historische Stadtteilwerte aus dem städtischen Einwohnermelderegister. Der jüngste hier vorliegende Stadtteilwert stammt von 2019.
Vertiefung
Geschichten des Stadtteils
Die Schlossvorstadt ist ein bedeutendes Stadtviertel im Westen der historischen Altstadt von Lutherstadt Wittenberg. Sie erstreckt sich zwischen dem Schloss Wittenberg und dem heutigen Stadtteil Lindenfeld und bildet einen zentralen Verwaltungs- und Dienstleistungsstandort.
Neben Verwaltungsgebäuden prägen auch Wohnbebauung, Grünflächen und öffentliche Plätze das Stadtbild. Die Platzstruktur spielt eine zentrale Rolle für die Aufenthaltsqualität und städtebauliche Identität des Viertels.
Die Schlossvorstadt ist ein historisch gewachsenes Viertel mit einer bewegten Vergangenheit. Im Zuge der Befreiungskriege gegen Napoleon wurde das Viertel von der preußischen Armee niedergebrannt. Eine zentrale Erinnerungsstätte an diese Ereignisse ist der Platz der Jugend, der heute als Sportplatz genutzt wird.
Heute ist die Schlossvorstadt ein bedeutendes Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum mit guter Anbindung an die Altstadt sowie an neuere Wohn- und Gewerbegebiete. Städtebauliche Entwicklungen zielen darauf ab, historische Bausubstanz zu erhalten und gleichzeitig moderne Infrastruktur zu integrieren.