Stadtforschung / Ortslabor Wittenberg

Wohnen, Wege und Kosten zusammen betrachten.

Vergleichen Sie erreichbare Angebote in Wittenberg und rechnen Sie mit Ihren eigenen Wohn- und Mobilitätskosten.

Orte und Quellen

01 · Ihr Alltag / Wohnlage

Welche Lage passt zu Ihrem Alltag?

Zuerst vergleichen, was zu Fuß erreichbar ist. Danach eine konkrete Wohnung und die gesamten Wohn- und Mobilitätskosten prüfen. Karte und diese Ansicht verwenden dieselben Ausgangspunkte.

Die gemeinsame Lageauswertung wird geladen.

Kartierte Auswahl: Basis 6. Oktober 2026, Kulturergänzung abgerufen am 19. Oktober 2026. Wegenetz: 6. Mai 2026. Modell: kürzeste Wege bei 4,8 km/h, einschließlich geradliniger Anbindungen. Keine gemessene Beliebtheit oder Gesamtnote für Wohnqualität. © OpenStreetMap contributors, ODbL. Hotspot-Daten und Methode (JSON).

02 · Ihr Alltag / Kosten

Mehr Raum. Was kostet er?

Die tatsächlich gezahlte Miete des laufenden Vertrags mit einem konkreten neuen Angebot in Wittenberg vergleichen. Für jede Wohnung die eigene Fläche eintragen. Danach Haushaltskosten ergänzen oder den Betrieb eines Gebäudes prüfen.

Persönlicher Vergleich: den bisherigen Mietvertrag und das neue Angebot verwenden. Ein Portalrichtwert kann für eine Beispielrechnung gewählt werden.

Veränderbare Annahmen

70 und 150 m² sind veränderbare Beispielflächen. Ein Angebot nennt den verlangten Preis; maßgeblich für die Zahlung ist der vereinbarte Mietvertrag. Bei mehr Fläche kann trotz niedrigerem Quadratmeterpreis die monatliche Miete steigen.

Heizung, Nebenkosten, Einkommen, Umzug und Mobilität werden im nächsten Schritt berücksichtigt. Fläche, Kosten und räumliche Qualität werden getrennt betrachtet.

Das Haushaltsbudget

Änderungen bedeuten Wittenberg minus bisherige Situation. Negative Kosten sind Ersparnisse. Heizung und Nebenkosten bei weiteren Kosten berücksichtigen, jede Position einmal. Null bedeutet: keine Änderung angenommen.

Kann ein Umbau dauerhaft betrieben werden?

Die Gebäude-Startwerte sind Rechenannahmen. Investition umfasst Erwerb, Umbau, Nebenkosten und Reserve je vermietbarem m². Kapitalbedarf enthält Tilgung und Kapitalvergütung. Die beim Anbieter bleibenden Kosten enthalten Instandhaltung. Mietausfall ist der Anteil entfallender Sollmiete durch Leerstand oder Zahlungsausfall.

Ein berechneter Mietbereich braucht passende verfügbare Räume, tatsächliche Nachfrage, zulässige Nutzung und einen bestätigten Betrieb. Zugängliche, außergewöhnliche Räume und Alltagsqualität werden eigenständig räumlich geprüft.

Beide Mieten eintragen, um den Vergleich zu berechnen.

Portalrichtwerte im Städtevergleich.

Haushaltsvorteil pro Monat = bisherige Fläche × bisherige Miete − Wittenberger Fläche × Wittenberger Miete + Nettoeinkommensänderung − Mobilitätskostenänderung − weitere Kostenänderung − Umzugskosten ÷ Monate.
Gebäude-Mindestmiete = (Investition × jährlicher Kapitalbedarf ÷ 1.200 + monatliche Kosten beim Anbieter) ÷ (1 − Mietausfall ÷ 100).

MGA-Vergleichsmodell. Der gewünschte Budgetvorteil ist ein frei gewähltes Ziel. Zeit wird gesondert gezeigt. Eine rückzahlbare Kaution ist ein eigener Liquiditätsbedarf. Eingaben werden in diesem Browser berechnet und weder übermittelt noch gespeichert.

03 · Ergebnis und Nachweis

Sieben Städte. Eindeutige Vergleiche.

Regionaler Vergleich

Geringere Miete kann finanziellen Spielraum schaffen; Nähe kann regionale Beziehungen erleichtern. Jeweils eine Größe vergleichen. Daraus entsteht keine Gesamtnote für die Qualität einer Stadt.

Wittenberg und sechs NachbarstädteNorden ist oben. Ortsbezugspunkte für Berlin, Potsdam, Magdeburg, Dessau, Halle und Leipzig umgeben Wittenberg. Linien zeigen Luftlinienbeziehungen, keine Verkehrstrassen. Entfernungen stehen in der zugehörigen Liste. Für Dessau-Roßlau dient Dessau als Bezug.WittenbergBerlinMagdeburgLeipzigHalleDessauPotsdamN20 km
GN250-Ortsbezüge, 31. Dezember 2024. Norden ist oben; Linien zeigen geografische Beziehungen. Für Dessau-Roßlau dient Dessau als Bezug. © GeoBasis-DE / BKG, dl-de/by-2-0. GN250-Kartengrundlage beim BKG.
ImmoScout24-Portalrichtwert: Q2 2026, nettokalt in €/m²/Monat. Entfernung: gerundete Luftlinie, km.
RangStadt / QuellePortalrichtwertkm
1Wittenberg Mietquelle6,960
2Dessau-Roßlau Mietquelle7,0028
3Magdeburg Mietquelle7,4475
4Halle (Saale) Mietquelle7,7263
5Leipzig Mietquelle9,0962
6Berlin Mietquelle12,7289
7Potsdam Mietquelle12,7466

Niedrigerer Mietrichtwert: sieben Stadtwerte derselben Portalreihe, zweites Quartal 2026.

ImmoScout24, zweites Quartal 2026, geprüft am 10. Oktober 2026. Ausgewiesene durchschnittliche Wohnungskaltmieten zur Marktorientierung. Die Stadtnamen führen zur jeweiligen Quelle. Keine amtlichen Mietspiegel oder konkreten Mietangebote. Lage, Wohnfläche und Ausstattung können deutlich abweichen.

Bestandsmieten werden in laufenden Mietverträgen gezahlt. Angebotsmieten sind inserierte Preise für einen neuen Vertrag, auch bei der Wiedervermietung einer älteren Wohnung. Städtevergleiche benötigen dieselbe Mietart, denselben Zeitraum und dieselbe räumliche Ebene. Angebotsmieten: Definition beim BBSR.

Für einen Umzug tatsächliche Wege von Tür zu Tür, Kosten, Arbeitszeiten und verfügbare Angebote vergleichen. Verkehrsbezug in den Stadtzahlen

Wohnen / aktueller Jahresbestand · 31. Dezember 2025

Wie viele Wohnungen stehen der Bevölkerung gegenüber?

Die neuesten vollständigen Jahreszahlen vergleichen Wohnungsbestand und amtliche Bevölkerung aller sieben Gesamtgemeinden. Sie zeigen den Umfang vorhandener Wohnungen einschließlich Leerstand.

W = 1.000 × B / N Wohnungen je 1.000 Einwohner

B zählt Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden einschließlich Wohnheimen. N ist die amtliche Bevölkerung am selben Jahresende. Die Rechnung setzt veröffentlichte Bestandszahlen ins Verhältnis. Ein hoher Wert kann auch durch Leerstand oder eine sinkende Bevölkerung entstehen. Wohnungsgröße, Zustand und Verfügbarkeit werden gesondert untersucht.

Die Tabelle seitlich bewegen, um alle Werte zu sehen.

Reihenfolge: Wohnungen je 1.000 Einwohner, absteigend. Bestand und Bevölkerung: 31.12.2025, gesamte Gemeinde. Der Rang ordnet eine Menge, keine Stadtqualität.
RangStadtWohnungsbestandWohnungen / 1.000 EinwohnerWohnungenAnzahlEinwohner31.12.2025
1Dessau-Roßlau665,749.95275.035
2Halle (Saale)638,9144.505226.186
3Magdeburg608,6148.798244.494
4Wittenberg601,627.03344.937
5Leipzig586,0360.917615.932
6Potsdam562,1104.058185.137
7Berlin559,22.069.4323.700.577

Quellen: Sachsen-Anhalt: Wohnungsbestand (GENESIS 31231-0001) · Sachsen-Anhalt: Bevölkerung (GENESIS 12411-0001) · Berlin / Brandenburg: Wohnungsbestand 2025 (F I 1) · Berlin / Brandenburg: Bevölkerung 2025 (A I 3) · Leipzig: Wohnungsbestand · Leipzig: amtliche Bevölkerung. Geprüft am 10. Oktober 2026. Für Leipzig gilt die amtliche Landesbevölkerung, nicht das gesonderte Melderegister. © der jeweiligen Statistikämter; Berlin-Brandenburg: CC BY 3.0 DE; Leipzig Open Data: DL DE BY 2.0.

Was bedeutet das für Wittenberg?

Ende 2025 standen in Wittenberg 27.033 Wohnungen 44.937 Einwohnern gegenüber: 601,6 Wohnungen je 1.000 Menschen, in Berlin 559,2. Nun gilt es zu bestimmen, welche vorhandenen Wohnungen heutige Bedürfnisse erfüllen, welche einen Umbau brauchen und wo zusätzliche Angebote begründet sind.

Konkrete Wohnungen und Quartiere prüfen: Grundriss, Zugänglichkeit, sommerlichen Komfort und nahe Angebote. Miete, Nebenkosten und Wege für die vom Haushalt gewählte Wohnungsgröße berechnen. Erproben, ob das verbesserte Angebot Nachfrage findet und den Alltag dauerhaft bereichert.

Zwei konkrete Wohnungen vergleichen ↓

Historische Zählung · 15. Mai 2022

Bewohnte Fläche und Leerstand 2022

Für diese Größen liegt keine neuere vollständige Gemeindezählung vor. Die Bestandsfortschreibung 2025 erhebt keinen aktuellen Leerstand. Der Zensus bildet die historische Ausgangslage für eine neue örtliche Erhebung.

R = Σ(ai) / N m² je Bewohner

aᵢ ist der einer Person zugeordnete Anteil an der bewohnten Wohnfläche. N zählt die berücksichtigten Bewohner. Ferienwohnungen und Gemeinschaftsunterkünfte ohne eigene Haushaltsführung sind im Zensus ausgeschlossen. Ein höherer Wert beschreibt mehr Wohnfläche je Bewohner; Qualität und Bezahlbarkeit werden gesondert geprüft.

Die Tabelle seitlich bewegen, um alle Werte zu sehen.

Reihenfolge: Wohnfläche je Bewohner, absteigend. Alle Zahlen: Zensus 2022, gesamte Gemeinde.
RangStadtWohnflächem² je BewohnerLeerstandsquote¹%Leere Wohnungen²Anzahl
1Dessau-Roßlau44,612,496.182
2Wittenberg44,26,661.832
3Halle (Saale)40,77,7411.163
4Magdeburg40,66,669.798
5Leipzig40,24,3719.308
6Berlin39,91,9740.681
7Potsdam39,72,462.706

¹ Wohngebäude ohne Wohnheime; Anteil leerer Wohnungen an bewohnten und leeren Wohnungen. ² Alle Gebäude mit Wohnraum. Anzahl und Quote haben unterschiedliche statistische Abgrenzungen. Zensuszahlen können zum Schutz von Einzelangaben leicht verändert sein. Dies sind historische Wohnungsdaten, keine aktuelle Erhebung leerer Geschäfte.

2022 wurden in Wittenberg 1.832 leere Wohnungen gezählt. 876 wurden von den Eigentümern als innerhalb von drei Monaten beziehbar angegeben. Heutiger Zustand, Lage und Verfügbarkeit müssen vor Ort erhoben werden.

Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder. Wohnfläche je Bewohner, Tabelle 1000A-0004 · Zensus-Definition: Wohnfläche je Bewohner (PRS028) · Gebäude- und Wohnungszählung, Regionaltabelle (XLSX). Bewohnerdaten: DL DE BY 2.0, Datenstand 28. Juni 2026. Wohnungstabelle: © 2024, Wiedergabe mit Quellenangabe gestattet. Abruf 10. Oktober 2026.

Die Bevölkerung bildet den langfristigen Rahmen

Die amtliche Prognose reicht bis 2040, die gesonderte MGA-Fortschreibung bis 2050. Beide berechnen keine Wirkung einer neuen Nutzung oder eines Gebäudeumbaus.

Langfristigen Ausblick lesen

04 · Problem und Ziel

Vorhandener Raum braucht einen Platz im Alltag.

Bevölkerungsentwicklung, erreichbare Angebote und geeignete Räume müssen zusammen betrachtet werden. Eine unpassende Wohnung, ein fehlender Weg oder ein nicht tragfähiger Betrieb können die Nutzung vorhandener Gebäude begrenzen.

Ausgangspunkt: amtliche Stadtzahlen

05 · Untersuchung

Raum, Bedarf und Kosten verbinden.

MGA-Leitregel

Bestand aktivieren. Alltag verbessern.

Ein Umbau wird sinnvoll, wenn ein konkreter Bedarf, ein außergewöhnlicher Raum und dauerhafte Nutzung zusammenkommen. Ausgangspunkt sind die Menschen, die ihn nutzen würden, und die Stärken des vorhandenen Gebäudes.

Drei überprüfbare Größen

Wohnungsbestand im Verhältnis zur Bevölkerung beschreibt das vorhandene Angebot. Eine örtliche Leerstandserhebung zeigt, welche Wohnungen zu prüfen sind. Wohnkosten untersuchen, was ein Haushalt bezahlen kann. Jede Größe eigenständig vergleichen, mit gleicher Abgrenzung und gleichem Stichtag innerhalb ihrer Reihe.

Amtlichen Wohnraumvergleich lesen ↓

Die Räume selbst beurteilen

Eigenart
Historische Räume, Materialien und Spuren erfassen; Eingriffe begründen.
Licht und Raumfolge
Schnitte, Tageslicht und Orientierung in tatsächlichen Räumen prüfen.
Zugang
Wege, Eingänge, Hindernisse und selbstständige Nutzung erproben.
Komfort
Akustik, Temperatur und Ausstattung prüfen.
Alltagsnutzen
Wege und Wiederbesuche erfassen; zusätzlichen Nutzen von Verlagerung unterscheiden.
Betrieb
Verantwortung, Öffnung, Pflege und laufende Kosten vereinbaren.

Welches Werkzeug beantwortet welche Frage?

Stadtmodell: Wo liegt die Möglichkeit?
Gebäude, Freiräume und Stadtteilbeziehungen räumlich einordnen. Wittenberg im 3D-Stadtmodell ansehen
Netzanalyse: Wie ist der Ort verbunden?
Tatsächliche Wege lesen. Integration beschreibt räumliche Struktur, keine gezählten Besucher. Wittenbergs Wegenetz analysieren
Entwurfsvergleich: Was verändert sich?
Bestehendes Wegenetz und vorgeschlagene Verbindung mit gleichen Annahmen vergleichen. Wegenetz mit zusätzlicher Verbindung vergleichen
Wohnkosten: Was ist bezahlbar?
Unterschiedlich große Wohnungen, Haushaltskosten und die Betriebsschwelle des Gebäudes vergleichen. Wohn- und Mobilitätskosten berechnen ↓

06 · Schlussfolgerung und Erprobung

Stadtleben entsteht durch wiederkehrende Nutzung.

MGA-Hypothese: Ein nützliches Angebot an einem zugänglichen, gut gestalteten Ort kann regelmäßige Nutzung unterstützen. Ob das gelingt, muss vor Ort geprüft werden.

Für einen Umzug zählen die konkrete Wohnung, Arbeitswege und persönliche Prioritäten. Erreichbarkeit und niedrigere Wohnkosten können dafür sprechen, belegen aber keinen zusätzlichen Bevölkerungszuwachs. Tatsächliche Zu- und Fortzüge sowie Geburten und Sterbefälle sind gesondert auszuwerten.

Vier konkrete Ansatzpunkte

Vorgeschlagener Eingriff, erwarteter Nutzen und Entscheidungskriterium
HebelErprobungNutzen und Entscheidung
Arbeit und BildungTatsächlichen Personal- und Ausbildungsbedarf mit bezugsfähigen Wohnungen, Betreuung und Arbeitswegen verbinden. Piesteritz und LEUCOREA bieten örtliche Anknüpfungspunkte. Unternehmen im Agro-Chemie-Park Piesteritz, Forschung an der LEUCOREA.Ein funktionierender Alltag kann Stellenbesetzung und Bleiben unterstützen. Besetzte Plätze, tatsächliche Einzüge und Verbleib nach zwölf Monaten prüfen. Neue Stellen von verlagerten Stellen unterscheiden.
Wohnen und regionale ArbeitDie tatsächliche Wohnung mit einem Wittenberger Angebot vergleichen, einschließlich Fläche, Mobilität und Einkommensänderung. Probewohnen ermöglicht eine praktische Prüfung vor dem Umzug. Probewohnen der WIWOG.Passenderer Raum oder geringere Gesamtkosten können helfen. Pendel- und Umbaukosten können den Vorteil aufzehren. Haushalts- und Gebäudeschwelle unten sowie den tatsächlichen Arbeitsweg prüfen.
AlltagszentrenEinen nutzbaren leeren Raum im Quartier oder Ortsteil auswählen. Versorgung, Handwerk und kulturelles Lernen mit interessierten Nutzern und einem Betreiber abstimmen. Dokumentierte Stadtlaborerfahrung vor Ort, 2025.Regelmäßige Angebote können Wege verkürzen und Wiederbesuche fördern. Tatsächliche Öffnung, wiederkehrende Nutzung und Kostendeckung erfassen. Kundenverlagerung aus einem anderen Zentrum allein ist kein stadtweiter Gewinn.
Freiräume und NachnutzungDie für die Landesgartenschau 2028 geplante Uferlandschaft mit schattigen Alltagswegen, zugänglicher Erholung und finanziertem Betrieb verbinden. Landesgartenschau 2028.Alltagsnutzung nach dem Ereignis ist das Ziel. Zugang, Nutzung, Pflege und fortgesetzten Betrieb nach sechs, zwölf und vierundzwanzig Monaten prüfen.

2017: Ein Höhepunkt ist noch keine dauerhafte Wirkung

Die Übernachtungen sanken von 270.435 im Reformationsjubiläumsjahr 2017 auf 187.750 im Jahr 2019. Von 2024 mit 167.608 stiegen sie auf 176.463 im Jahr 2025. Die Reihe belegt einen Höhepunkt und eine spätere Erholung; sie belegt keine Investitionswirkung auf Wohnort, Beschäftigung oder Geschäftsumsatz.

Quellen: städtisches Jahrbuch 2019, S. 53; Landestourismusstatistik, Tabelle 10, S. 49. Beherbergung ab zehn Betten beziehungsweise Campingstellplätzen; Wiederholungsaufenthalte möglich, Tagesbesucher nicht enthalten. Wittenberger Tourismuszahlen 2017 und 2019, Tourismusstatistik 2024 (PDF), Tourismusstatistik 2025 (PDF).

Forschung als methodische Grundlage

Arbeit, Wohnen und Versorgung in funktionalen Räumen untersuchen (OECD 2025). Bedarf und Betrieb vor dem Entwurf und über den Lebenszyklus klären (Baukulturbericht 2026/27). Alltagszugang über tatsächliche Wege statt eines einheitlichen Radius prüfen (Bruno et al. 2024). Diese Ansätze führen die Erprobung; örtliche Nachweise bestimmen den Eingriff.

OECD: Umgang mit demografischem Wandel · Baukulturbericht: Fazit zur Infrastruktur · A universal framework for inclusive 15-minute cities

Jetzt beginnen. Innerhalb eines Jahres entscheiden.

  1. Monat 0–3: Ausgangslage

    Einen Ort mit interessierten Nutzern und einem Betreiber auswählen. Bedarf, Fläche, Öffnung, Wege, Nutzung und Kosten erfassen. Messbares Ziel und Vergleichsfall vereinbaren.

  2. Monat 6: erste Wirkung

    Tatsächliche Öffnung, Wiederbesuche, Zugänglichkeit und Kostendeckung prüfen. Ein unpassendes Angebot oder Zugangshindernis früh korrigieren.

  3. Monat 12: Entscheidung

    Gleiche Jahreszeit und Ausgangslage vergleichen. Erprobung begründet ausbauen, anpassen oder beenden. Verlagerungen zwischen Orten prüfen.

  4. Monat 24: Verstetigung

    Fortgesetzte Nutzung, Ausfälle, Pflege und Folgekosten prüfen. Danach jährlich abgleichen.

Wittenberger Altstadt und Elbe: tatsächliches Wegenetz nach räumlicher Einbindung im Radius von 800 Metern eingefärbt.
Altstadtzusammenhang, Integration R800. Wegenetz: 6. Mai 2026, © OpenStreetMap contributors, ODbL. Gewässer: 6. Oktober 2026. Gemeindegrenze: © GeoBasis-DE / LVermGeo ST, DL DE BY 2.0.

Ein architektonisches Beispiel

Alte Canzley

Ein vorhandener Entwurf von MGA untersucht, wie historische Räume am Schlossplatz Kultur, Arbeit und Alltag verbinden könnten. Zugang, Bedarf und Betrieb am realen Gebäude prüfen.

Fallstudie Alte Canzley ansehen

Mit welchem Ort beginnen wir?

Ein Auftrag beginnt mit dem Ort, seinen Nutzern und einem prüfbaren Ziel. MGA entwickelt daraus den räumlichen Vorschlag und eine klare Entscheidungsgrundlage.

Projekt zur Ortsentwicklung besprechen